Traumsymbol: Tod

Es gibt nur wenige Dinge im Leben, die so elementar sind wie die Geburt und der Tod. Während die Geburt definitiv für einen Neubeginn steht, wird mit dem Tod häufig ein endgültiges Ende verbunden. Aus diesem Grund wird er oft mit großer Skepsis und fast immer auch mit Angst betrachtet.

Dies ist allerdings ein wenig kurz gedacht – ist der Tod doch ebenso ein Hinweis auf eine Option oder einen Neuanfang. Denn wo etwas aufhört, beginnt eigentlich auch immer etwas Neues. Diese Idee vertritt auch die Traumdeutung: Hier ist der Tod nur in den seltensten Fällen ein Indiz dafür, dass tatsächlich jemand sterben wird. Vielmehr steht er in der Regel für große Veränderungen und einen Umbruch.

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Deutung des Traumsymbols Tod

Allgemeines

Wenn es im Traum um Todes-Motive geht, überschreiten viele Menschen die Grenze vom „normalen“ Traum zum Albtraum. Dies ist nur allzu verständlich, wenn man bedenkt, dass eine Auseinandersetzung mit dem Tod bereits im wachen Zustand für Angst und Hilflosigkeit sorgen kann.

Allerdings steht der Tod als Traumsymbol nur sehr selten für einen realen Todesfall; viel eher sollte man bei derartigen Träumen mit einem bestimmten Lebenskapitel abschließen und Platz für einen Neuanfang schaffen.

In welchem Bereich (Beziehung oder Freundschaft, Gesundheit oder Beruf) dies angeraten ist, muss aus dem Traum direkt nicht zwangsweise hervorgehen. Mit etwas Nachdenken kommt man aber meist auf die richtige Idee – wobei es hilft, wenn man die im Traum sterbende Person berücksichtigt:

  • Beim Traum vom eigenen Tod ist es möglich, dass man sich gerade Gedanken über sein Verhältnis zu Leben und Tod macht oder (nicht) genutzte, sowie noch auf einen zukommende Chancen hinterfragt. Hier macht es Sinn, sich einer bald auftretenden Herausforderung zu stellen.
  • Stirbt der Partner im Traum, ist eine oft schmerzhafte, aber dennoch hilfreiche Beziehungsarbeit nötig.
  • Verlässt ein (eigenes) Kind die Welt, ist es entweder Zeit für eine Trennung von kindlichen Charakterzügen oder für einen Abschluss eines Themas, das einen seit der Kindheit beschäftigt.
  • Sind die Eltern betroffen, wird es unter Umständen notwendig, das eigene Mutter- oder Vaterbild zu überdenken und sich von einer möglichen Dominanz oder Idealisierung zu lösen.
  • Sterben Schwestern oder Brüder, sollte ein Streit unter Geschwistern offen und ehrlich geklärt werden, bevor es zu einem Zerwürfnis kommt.
  • Beim Tod eines geliebten Menschen gibt es zwei Möglichkeiten: Ist die Person im echten Leben bereits tot, herrscht immer noch eine enge geistige und emotionale Bindung zu ihr – lebt die betreffende Person noch, sollte man ihr mehr Platz zur Entfaltung lassen.
  • Und wenn ein(e) Freund(in) geht, zeigt dies an, dass man sich entweder auseinander gelebt hat oder merkt, was man wirklich aneinander hat.

Gesundheitlich

In gesundheitlicher Hinsicht lassen sich unter anderem folgende Schlüsse ziehen: Wer an einer schweren Krankheit leidet, sollte nicht den Mut verlieren und weiter gegen sie kämpfen. Allerdings geht das besser, wenn man sich mit jedem Ergebnis arrangiert und das Schicksal im Notfall ohne Groll annimmt.

Sollte man nach dem tatsächlichen Tod einer nahestehenden Person von ihrem Tod träumen, ist das ein Signal, sich mit der Trauer auseinanderzusetzen und sie zu verarbeiten. Denn wer die Trauer mittel- oder langfristig unterdrückt, riskiert gesundheitliche Folgen wie Depressionen, Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Probleme.

Psychologisch

Im psychologischen Sinne ist es von Relevanz, dass man das Ende eines Lebensabschnitts, den Abschluss mit einem bestimmten Lebensbereich oder auch die Beendigung einer Beziehung mit einer nahestehenden Person anerkennt und nach vorne blickt.

Der Tod symbolisiert dabei den „Point of no return“ und regt dazu an, eine Sache definitiv hinter sich zu lassen. Nur so werden Kapazitäten freigesetzt, die es ermöglichen, sich einer neuen Herausforderung zu stellen und damit auf den beginnenden Wandel tatsächlich einzugehen.

Spirituell

Auf der spirituellen Ebene spielt der Tod insofern eine Rolle, als dass er das symbolisiert, worauf der Träumende bis zu diesem Zeitpunkt nur unbewusst geachtet hat (wenn überhaupt). Aufgrund des Todesfalls im Traum fällt nun etwas ins Auge, das bis dahin verborgen war und womit er sich jetzt tiefer beschäftigen kann und sollte.

Zu den diesbezüglich häufiger beachteten Themen gehört die Auseinandersetzung mit der (Un-)Sterblichkeit und der Auferstehung. Außerdem wird das Ankommen in, beziehungsweise das Lösen von einer bestimmten Gruppe oder gewisser Personen thematisiert.

Fazit

Der Tod als Traumsymbol ist nicht zwangsweise so verheerend, wie man vermuten möchte. Er ist ein Signal für ein Ereignis, das bereits stattgefunden hat und einer gewissen Aufarbeitung bedarf oder für etwas, das noch passieren wird und dem man sich stellen sollte. Das Traumbild Tod darf daher als kein ausschließlich angenehmes, aber mit positivem Potenzial besetztes Symbol verstanden werden.

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Diese Beschreibung des Traumsymbols Tod dient lediglich der allgemeinen Orientierung und groben Einordnung Ihres Traumbildes. Eine eindeutige und detaillierte Interpretation Ihres Traumes sollte zudem auch viele andere Bereiche, wie Ihre privaten Umstände sowie Aspekte Ihrer Persönlichkeit berücksichtigen.

Möchten Sie also ganz genau wissen, was Ihnen Ihre Träume mitteilen wollen, lohnt sich ein Gespräch mit unseren erfahrenen Traumdeutern. Sie kennen alle geläufigen Traumsymbole und können aufgrund ihrer zusätzlichen Fähigkeiten, wie z.B. durch Hellsehen, Channeling oder Kartenlegen, genau beschreiben, welche Bedeutung Ihr Traum für Sie persönlich hat und wie Sie dieses Wissen am besten für sich nutzen können.

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