Die Magie der Runen nutzen - Österreich

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Runen

Seit über 2.000 Jahren werden Runen als Symbole der Magie und als Orakel genutzt. Bereits den Germanen dienten sie als Mittel zum Wahrsagen. Sie stehen für Sinnbilder, aber auch für Lautwerte, Zauberzeichen und Schriftzeichen.

Als magisches Band zur inneren Weisheit können sie als Ratgeber in jeder Lebenslage eingesetzt werden. Davon zeugt bereits das Sprichwort: Runen raunen rechten Rat. Deswegen verwendet man sie gerne für die Zukunftsdeutung.

Sie brauchen eine weise Antwort auf eine persönliche Frage? Sie wissen nicht, welchen Weg Sie einschlagen sollen? Nutzen Sie jetzt die Runenmagie und rufen Sie unsere Experten von astrozeit24 an. Unsere Berater werden das Runenorakel und die erhaltenen Zeichen professionell für Sie deuten!

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Überblick Runen

Was sind Runen?

Im Allgemeinen bezeichnet das Wort „Rune“ alte germanische Schriftzeichen. Genauer betrachtet handelt es sich aber um einen Sammelbegriff, der verschiedene Zeichen unterschiedlicher Alphabete aus unterschiedlichen Jahrhunderten und Regionen zusammenfasst.

Das neuhochdeutsche Wort „Rune“ entstand im 17. Jahrhundert, baut aber auf sprachliche Vorformen auf, die in allen germanischen Dialekten zu finden sind. Alle Wortformen lassen sich jedoch auf das urgermanische Wort rūnō zurückführen, das „Geheimnis“ bedeutet.

Die Geschichte der Runen

Bis heute sind sich Wissenschaftler nicht darüber einig, wann und wie die Runenschrift entstanden ist. Da wichtige Vorstufen dieser Schrift heute leider nicht mehr zweifelsfrei identifiziert werden können, lässt sich ihre Entstehung nur noch schwer nachvollziehen.

Laut Runologen waren Runen aber vom 2. bis zum 14. Jahrhundert n. Chr. im germanischen Sprach- und Kulturraum in Gebrauch. In Mitteleuropa entdeckten die Germanen die Runen sogar erst 400 Jahre nach den Skandinaviern für sich.

Während ihrer Blütezeit wurden sie in unterschiedlichste Materialien, wie beispielsweise Kiesel, Holz, Knochen, Stein und Metall geritzt. Damit dienten sie bei kultischen Ritualen unter anderem als Inschrift zum Gedenken an Verstorbene oder zur Weihe, als Schutz verheißende Inschrift auf Amuletten, zur Kennzeichnung eines Besitzes oder sie wurden als Münzinschriften verwendet.

Weltweit sind bisher rund 6.500 Runeninschriften bekannt. Die bisher ältesten Runenfunde befinden sich in Dänemark, in Schleswig-Holstein und in Schweden.

Im Mittelalter bediente man sich in Klostern oft der Runen, um wichtige Informationen verschlüsselt niederschreiben zu können. Dennoch konnte sich die Runenschrift in Mitteleuropa nie zu einer vollwertigen Buch- und Urkundenschrift entwickeln. Auch in der alltäglichen Kommunikation konnten sich die Runen nicht durchsetzen. Das Christentum und die damit zunehmende Verbreitung der lateinischen Schrift sind mögliche Gründe dafür.

Bis zu dem Verschwinden der Runen vertrauten die Menschen aber ihren magischen Kräften. Sie malten sich die Symbole auf ihre Trinkbecher oder an ihre Häuser, Krieger ritzten sie sich auf ihre Wurfspieße, in die Griffe ihrer Schwerter oder malten sie auf den Schiffsbug. Und Hebammen zeichneten sie auf die Hände gebärender Frauen, um Mutter und Kind zu schützen.

So sollten mithilfe der Runenmagie böse Geister und negative Kräfte abgewehrt sowie Glück und Segen zu den Menschen gebracht werden. Auch wurden Runen eingesetzt, um das Wetter, die Gezeiten oder die Ernte zu beeinflussen.

Damit wird deutlich, dass Runen nicht nur als Orakel, sondern vor allem als Kraft- und Schutzzeichen verwendet wurden. Aber auch Flüche oder Wunschformeln für Liebe, Erfolg und Reichtum konnten mithilfe von Runen ausgesprochen werden. Mitunter wurden Runen aber auch gesungen. Dafür wurden entweder einzelne Runen, ganze Runenreihen oder komplette Runenverse in Liedern vorgetragen.

Als Heilsymbole wurden sie eingesetzt, um die Genesung Kranker zu beschleunigen oder die eigenen Abwehrkräfte zu stärken. Und alltäglichen Gegenständen sollten sie übernatürliche Kräfte verleihen können.

In der Literatur beschreiben zwei Lieder aus der berühmten Lieder-Edda, einer Sammlung von skandinavischen Götter- und Heldensagen, anschaulich die Macht und die Wirkung von Runen. Sie illustrieren auch den Einsatz von sogenannten Zauberrunen, Rederunen, Siegrunen und erklären die sinnstiftenden Bedeutungen und Weisheiten der einzelnen Runen. Erzählt wird auch die eigentliche Entstehungsgeschichte der Runen, die Odin, der Göttervater der nordischen Mythologie, selbst erschaffen haben soll.

Der Brauch, Runen zu ritzen, verschwand in Mitteleuropa teilweise im 7., teilweise im 11. Jahrhundert. Ihre Bedeutung und ihre Formen blieben aber durch Manuskripte und Inschriften überliefert. Dagegen nahm das Runenritzen in Skandinavien bis zum hohen Mittelalter weiter zu. Hier wurden sie erst im 14./15. Jahrhundert endgültig verdrängt.

Eine fragwürdige Wiederbelebung der Runenkunde erfolgte zur Zeit des Nationalsozialismus. Viele nationalsozialistische Gruppierungen und Verbände missbrauchten und vereinnahmten die Symbole für ihre politischen Zwecke. So trugen beispielsweise viele NS-Zeitschriften Namen von Runen in ihren Titeln.

Wohlwollend werden diese faszinierenden Zeichen heute vor allem in der Esoterik genutzt. Sie dienen hier häufig als Runenorakel bzw. Losorakel, um Ratsuchenden mithilfe der Runenmagie zu zeigen, wo das Leben Glück und Erfolg bringen kann und wie sich die eigenen Wünsche verwirklichen lassen.

Runenreihen und Runenalphabete

Im Laufe der Geschichte existierten mehrere Runenreihen bzw. Runenalphabete, sogenante Futharks. Die wohl bekannteste Runenreihe ist das „Alte Futhark“. Sie besteht aus 24 Zeichen. Der Name „Futhark“ ergibt sich aus den Lauten der ersten sechs Runen dieses Alphabets:

Mittlerweile wurden rund 350 Inschriften dieser Runenreihe gefunden. Damit ist das Alte Futhark die älteste Runenreihe, die bislang entdeckt wurde. Und natürlich besitzen die jüngeren fast alle ihren Ursprung in dieser Runenschrift, wie zum Beispiel das „Jüngere Futhark“.

Die Runenreihe des Jüngeren Futharks entwickelte sich im 7./8. Jahrhundert und bestand nur aus 16 Runen. Runenforscher sind sich bis heute nicht darüber einig, warum es letztendlich zu dieser Buchstabenreduzierung kam.

Festzuhalten bleibt aber, dass andere Sprachen, Dialekte und kulturelle Einflüsse dazu führten, dass sich bisher bestehende Runenreihen in einigen Regionen und Gebieten zum Teil weiterentwickelten. Das „Futhork“, eine angelsächsische Runenreihe, ist ein Beispiel dafür. Hier wurde das Futhark schrittweise auf 33 Zeichen erweitert.

Anfang des 20. Jahrhunderts entstand das „Armanen-Futhark“. Diese künstlich erschaffene Runenreihe stammt von dem österreichischen Autor Guido von List. Er war ein Anhänger der völkischen Bewegung und der Rassenlehre und interessierte sich für die Mythologie der Germanen. In seinen Lehren verband er Vorstellungen aus diesen Themenbereichen miteinander und erschuf schließlich ein Runenalphabet, das sich aus 18 Runen zusammensetzt.

Es enthält u.a. die sogenannte „Sigrune“, die stark Sowilo, der sechzehnten Rune des Älteren Futharks, ähnelt. Gedoppelt diente sie im Nationalsozialismus schließlich der Schutzstaffel als Emblem. Mittlerweile stellt das Strafgesetzbuch die Verwendung dieses Zeichens unter Strafe.

Die „Cirth“, das „Angerthas“ und die „Runen von Gondolin“ sind ebenfalls fiktive Runenalphabete des 20. Jahrhunderts. Sie stammen aus der Feder von J. R. R. Tolkien, dem Autor von „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“.

Die Runen befragen und deuten

Alle nordischen Völker bedienten sich der Runen zum Wahrsagen, denn sie wurden als Verbindung zur übersinnlichen Welt und damit als Symbole der kosmischen Gesetze betrachtet. Noch heute werden die rätselhaften Steine in esoterischen Kreisen als Sinnbilder für Wesenheiten, Handlungen oder Lebensumstände gesehen.

Denn die Runenmagie verhält sich wie eine Art Gefäß, das auf einer unterbewussten Ebene menschliche Stärken und Schwächen widerspiegelt, aus denen sich wiederum aktuelle Entwicklungstendenzen und zukünftige Möglichkeiten ableiten lassen. So finden sich beim Runenlegen mithilfe der magischen Aura wegweisende Antworten auf drängende Fragen in folgenden Lebensbereichen:

  • Liebe und Beziehungen
  • Familie und Kinder
  • Beruf und Berufung
  • Geld und Finanzen
  • Vergangenheit, aktuelle Situation und Zukunft

Wenn sich eine bestimmte Frage an das Leben auftut, bietet es sich also an, die weissagenden Runen zu legen und das Runen-Orakel zu befragen. Wichtig zu wissen ist, dass das Runenorakel im Gegensatz zum Pendel keine Ja/Nein-Fragen beantwortet.

Auf die Frage: „Soll ich meine Beziehung beenden?“ wird es deswegen keine sinnvolle Antwort von den Runen geben. Für das Runenorakel eignen sich besser offene Fragen, wie diese: „Was wird passieren, wenn ich meine Beziehung beende?“ Nur so kann der Runenzauber wirken und anschließend eine strukturierte und bewusste Entscheidung getroffen werden.

Zur Beantwortung der Frage werden, je nach angewendetem Ritual, beispielsweise unterschiedlich viele Runenstäbe oder Runensteine „blindlings“ aus dem Runenbeutel gezogen. Manchmal werden die Runen aber auch in die Hände genommen, nach oben geworfen und es wird dabei versucht, so viele wie möglich wieder aufzufangen. Die aufgefangenen Runen werden dann gedeutet. Die anderen bleiben unberücksichtigt.

Aus der Konstellation einer gezogenen Runengruppe ergibt sich schließlich eine Gesamtaussage. Um einzelne Fragen noch etwas genauer zu beantworten, können unter Umständen weitere Runensteine aus dem Runenset gezogen werden.

Viele Runenmeister und Runenexperten behalten es sich bei der Runendeutung aber vor, neben der traditionellen Interpretation der Runensymbole eigene Zugänge, Deutungen und Erfahrungen in die Gesamtaussage mit einfließen zu lassen.

Gerne werden die Runen auch mit dem Pendel, den Sternzeichen oder der Numerologie kombiniert. So können viele Berater noch mehr über die Persönlichkeit des Fragestellers in Erfahrung bringen und ihm dessen Zukunft beleuchten.

Manchmal werden für eine Weissagung statt Runensteine auch Runenkarten verwendet. Wer womit lieber arbeitet, ist letztendlich Geschmackssache. Der Vorteil von Runenkarten ist, dass sich die Grundbedeutung der jeweiligen Rune oftmals direkt auf der Karte befindet. Während ein Runenberater, der mit den Runensteinen arbeitet, die Bedeutungen der Rune bereits verinnerlicht haben muss. Der Vorgang beim Runendeuten unterscheidet sich jedoch nicht.

Besonderheiten beim Deuten der Runen

Grundsätzlich trägt jede Rune ihren eigenen Namen. Obwohl die einzelnen Buchstabennamen des Alten Futharks historisch nicht überliefert sind, lassen sich diese aufgrund der vielen Übereinstimmungen mit jüngeren Runenreihen gut erschließen. In der Regel handelt es sich dabei um ein bedeutungsvolles Wort, das den jeweiligen Laut des Buchstabens wiedergibt.

So steht der Buchstabe F für Fehu, das mit „Vieh“ übersetzt werden kann. Daraus lässt sich wiederum die grundsätzliche Bedeutung ableiten, die hier mit Eigentum und Reichtum benannt werden kann, da das Vieh damals die wichtigste Lebensgrundlage bildete und ein Symbol für Wohlstand war. Fällt bei einer Runenbefragung also Fehu, liefert das Grundthema „Besitz“ erste Hinweise zur Beantwortung der Frage des Ratsuchenden.

Weitere Deutungshinweise ergeben sich unter anderem aus der Runenstellung. Beim Runenwerfen wird darauf geachtet, ob eine Rune verdreht oder auf dem Kopf stehend fällt. Je nachdem, können auf diese Weise die positiven oder negativen Tendenzen des Orakel-Wurfes herauskristallisiert werden.

Wenderunen

Runensteine werden meistens rechtsläufig, also von links nach rechts geschrieben. Bei den Germanen war die Schreibrichtung aber keineswegs festgelegt. Steht also beispielsweise eine Rune entgegen der angewendeten Schreibrichtung, spricht man auch von einer sogenannten Wenderune.

Tritt eine Wenderune in einem Text auf, verliert sie damit nicht zwangsläufig ihren Buchstabenwert. Oftmals hatten die Runenritzer bei der Anwendung des Alphabets freie Hand, sodass sich bei der Buchstabengestaltung diversen Variationen viel Raum bot.

Deutet man eine Wenderune allerdings während einer Orakelsitzung, kann und muss ihr unter Umständen eine andere Bedeutung beigemessen werden. So werden Wenderunen oftmals als Spiegelbild ihrer eigentlichen Aussage betrachtet. Beispiele für klassische Wenderunen sind u.a. Kenaz und Thurisaz.

Sturzrunen

Steht eine Rune auf dem Kopf, handelt es sich um eine Sturzrune. Es gibt Runen, die sowohl als Wenderune als auch als Sturzrune auftreten können. Zwei Beispiele dafür sind Laguz und Raido. Dahingegen kann Algiz nur als Sturzrune, nicht aber als Wenderune vorkommen.

Eine auf den Kopf gestellte Rune aktiviert beim Runenlegen üblicherweise die Kehrseite ihrer Eigenschaften. So kann Fehu als Sturzrune unter Umständen auf die Schattenseiten des Besitzes hinweisen und dazu anregen, die persönliche Einstellung zu Geld, Besitz und Macht zu überdenken.

Stellt Algiz normalerweise eine Verbindung zu dem Höheren dar, kann sie auf den Kopf stehend zum Beispiel den Lebensbaum oder die Verbindung des Ratsuchenden zur Erde symbolisieren. Dies sollte bei einer professionellen Runendeutung dementsprechend berücksichtigt werden.

Binderunen

Darüber hinaus gibt es auch Binderunen, die sich aus zwei oder mehreren Runen zusammensetzen. Unterschieden werden muss hier zwischen der Anwendung der Runen als reine Schrift und ihrer Verwendung als Übermittler magischer Botschaften. Denn die Verschmelzung von mehreren Runen in Runeninschriften ergab sich zur Zeit der Germanen oftmals schlichtweg aus dem Mangel an Platz, der sich nicht selten bei der Bearbeitung des Materials früher oder später einstellte.

Wenn bei einer Binderunde die einzelnen Runen noch deutlich erkennbar sind, wird diese Form Bandrunir genannt. Sind die einzelnen Runenzeichen nicht mehr erkennbar, wird diese Form Galdrastafr genannt.

Als esoterisches Medium übernehmen Binderunen jedoch eine andere Funktion. Denn aufgrund der Verschmelzung mehrerer Runen soll sich die Wirkung der einzelnen Runenweisheiten sowie die Dauer der Runenkräfte während und nach einer Runensitzung bündeln und folglich verstärken. Ritzt man zum Beispiel die Rune Tiwaz in der Form eines Tannenbaumes, verdreifacht sich ihre Wirkung.

Oftmals erschaffen Runenexperten auch eigene Binderunen, wenn es für das Runenlegen zielführend erscheint. Dabei kann eine Binderune nach der Buchstabenmethode oder der Bedeutungsmethode hergestellt werden. Bei der ersten Variante wird ein Wort oder ein kurzer Satz in Runenschrift niedergeschrieben. Anschließend werden die einzelnen Runen übereinander geschrieben und so zu einem Zeichen vereinfacht.

Bei der zweiten Variante wählt man gezielt einzelne Runen aus, die das eigentliche Ziel der Binderune untersützen. Diese ausgewählten Runen werden dann übereinander gelegt und stilistisch schließlich zu einer einzelnen Binderune kombiniert.

Hat eine eigens angefertigte Binderune ihren bestimmten Zweck erfüllt oder soll durch eine wirkungsvollere ersetzt werden, muss die alte jedoch mittels Feuer oder Bruch unbrauchbar gemacht werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Wirkung nicht mehr beendet werden kann.

Nicht wend- und umkehrbare Runen

Insgesamt können acht Runen aufgrund ihrer Symmetrie als nicht wend- und umkehrbar angesehen werden. Diese Runen nehmen weder durch eine horizontale, noch durch eine vertikale Drehung ein anderes Erscheinungsbild an. Deswegen gelten sie als besonders ausgeglichen und harmonisch. Zu diesen Runen zählen:

Runen-Legesysteme

Um die Runen zu werfen und die mystischen Symbole zu entschlüsseln, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Immer öfter lassen sich Runen online werfen oder werden live am Telefon gezogen und zu Themen aus allen Lebensbereichen befragt: Liebe und Partnerschaft, Glück und Leid, Familie und Zukunft.

Die Runenbefragung am Telefon ist modern, schnell und effektiv, da sie mit wenig Aufwand und keinen langen Wartezeiten verbunden ist und genauso treffsichere Antworten liefert, wie bei einer persönlichen Sitzung. Um beim Runenlegen die Antworten auf die ganz persönlichen Fragen der Ratsuchenden zu deuten, nutzen Runenmeister und Runenexperten unterschiedliche Legesysteme, die an dieser Stelle kurz vorgestellt werden.

Odins Rune

Odins Rune ist die einfachste Art der Runenlegung. Hier wird ein einziger Runenstein gezogen, um beim Runenlegen einen Eindruck von der gesamten Situation des Ratsuchenden zu bekommen. Die Rune von Odin übernimmt damit eine ähnliche Funktion wie die Tageskarte beim Kartenlegen und enthält die drei Schritte „Problem“, „aktuelle Situation“ und „Lösung“.

So kann die Rune des Tages bzw. Tagesrune letztendlich dabei helfen, die großen und kleinen Hürden des Tages zu meistern.

Drei Runen-Orakel

Der Fragesteller sollte beim Ziehen der drei Steine ganz bewusst und intensiv an das Problem oder die Sache denken. Die drei gezogenen Steine werden beim Runenlegen dann von rechts nach links nebeneinander abgelegt.

Das erste Symbol erläutert die momentane Situation, das zweite zeigt nötige Handlungsweisen auf und das dritte gibt an, wie sich die Situation dadurch verändern wird.

Das Runenkreuz

Für eine detaillierte Betrachtung einer Fragestellung oder Situation ist diese Art der Runenbefragung besonders gut geeignet. Hierbei werden vier Runen gezogen.

Die erste Rune beleuchtet die Vergangenheit, die zweite steht für Sie als Person, die dritte für die Zukunft und die vierte zeigt das Fundament der Situation auf – ob bewusst oder unbewusst. Die fünfte Runeninschrift erläutert die kommenden Hindernisse und die sechste verrät das beste Ergebnis der Situation.

Bei dieser Form der Orakel-Befragung ist es möglich, beim Runenlegen einen siebten Stein zu ziehen. Dies geschieht, wenn bei den anderen sechs Steinen keine Vorgehensweise deutlich geworden ist. Dann werden die anderen Zeichen wieder zurück in den Runenbeutel gelegt und ein siebtes wird gezogen, das auch Die Rune der Lösung genannt wird.

Einzelne Runen und ihre Bedeutung

Rune Fehu

Fehu ist der erste Runenstein im Alten Futhark und gilt als Rune des Reichtums. Fehu bedeutet „Vieh“, das früher als Zahlungsmittel diente. Deshalb steht dieses Zeichen für Reichtum und die Erfüllung von Wünschen. Es hilft, die Psyche zu stärken und den wahren Wert bestimmter Dinge zu erkennen.

Rune Uruz

Uruz zeigt als Symbol die Hörner des Auerochsen und weist auf den Zugang zur Unterwelt hin. Die Rune versinnbildlicht einen Anfang, dient der Heilung und Genesung, Steigerung der Produktivität sowie der Selbstfindung. Uruz fördert die jugendliche Kraft und gilt darüber hinaus auch als Opferrune.

Rune Thurisaz

Thurisaz ist ein mächtiges Runenzeichen, das die Menschen mit ihrem Unterbewusstsein in Kontakt bringt. Thurisaz wird auch als Hindernisrune bezeichnet. Es geht darum, Hindernisse zu beseitigen und Klarheit zu erlangen. Die Willensstärke wird gefördert und der Kampf gegen das Böse wird unterstützt.

Rune Ansuz

Ansuz oder auch Ansur symbolisiert den allgegenwärtigen Wind und ist die Rune der Zeichen und Signale. Ansuz steht für das Wissen und die Macht der Gedanken. Es hilft Talente zu entdecken und neue Ideen zu gewinnen. Außerdem sollen mithilfe dieses Zeichens hellseherische Fähigkeiten gesteigert werden.

Rune Raidho

Raidho bzw. Raido ist eine Sicherheitsrune. Sie steht für Bewegung und umschreibt die Suche Reisender – sowohl seelischer Natur als auch in Form von Abenteuern. Raido festigt die Mitte, hilft verstecktes Wissen zu finden und stellt die Erfahrungen dar, die der Mensch während seines Lebens sammelt.

Rune Kenaz

Bei der Rune Kenaz geht es um die Erleuchtung und die Vertreibung der Dunkelheit. Man nennt sie auch Rune der Erkenntnis. Außerdem wird sie in Verbindung mit Feuer gebracht. Kenaz` freigesetzte Energie bewirkt, dass sich etwas in Bewegung setzt und Gedanken sich neu ordnen.

Rune Gebo

Im Althochdeutschen bedeutet Gebo „geben“. Deshalb gilt Gebo auch als Rune der Verbindung. Es geht um das Geben und Nehmen – auch im spirituellen Bereich. Die Form des Kreuzes steht ebenso für eine Mehrung, aber mindestens für eine Festigung der Liebesbeziehung.

Rune Wunjo

Wunjo ist die Rune der Freude. Sie fördert den Höhepunkt der Liebe und symbolisiert das Streben nach Vollkommenheit. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt und als Talisman dient es dem Glück, dem familiären Zusammenhalt und dem Wohlbefinden. Wunjo hilft dabei, Wünsche zu verwirklichen.

Rune Hagalaz

Eine Veränderung, ein Gleichgewicht erneuern und eine radikale Unterbrechung sind Eigenschaften der Rune Hagalaz. Sie gilt als Winterrune und weist auf eine unsanfte, aber nötige Reinigung und Heilung hin. Hagalaz soll die Intuition stärken und unerwünschte Dinge fernhalten.

Rune Naudhiz

Naudhiz bzw. Nauthiz ist die Rune der Notwendigkeit. Sie fordert auf, Dinge oder Personen loszulassen, Krisen zu meistern und selbsterzeugte Energien zu nutzen. Dunkle Seiten sollen erkannt und in eine andere Richtung gelenkt werden. Naudhiz` Prinzip lautet, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Rune Isa

Die Form der Rune Isa ist elementar und findet sich in allen anderen Runen wieder. Isa gilt als Eisrune und symbolisiert den Zustand der Erstarrung. Sie hilft dabei die innere Ruhe zu finden. Eine Art Stillstand soll helfen, Dinge zu erkennen, die vielleicht lieber losgelassen werden sollten und macht Mut für neue Wege.

Rune Jera

Die Rune Jera bedeutet wörtlich übersetzt „Jahr“ und steht für den natürlichen Kreislauf, also den Tod und die Geburt. Sie symbolisiert den Zyklus des Lebens und ist eine Rune der Ernte, die auch den Jahreszeitenwechsel aufzeigt. Jera steigert die Fruchtbarkeit, den Gewinn und signalisiert gutes Gelingen.

Rune Eiwaz

Eiwaz oder auch Eihwaz stellt die Eibe dar, einen Baum, der mehrere Jahrhunderte alt werden kann. Sie steht für den Versuch, Geist und Materie in Einklang zu bringen, Erleuchtung zu finden und dabei die innere Achse neu auszurichten. Eiwaz ist eine Schutzrune, die auch die Unendlichkeit symbolisiert.

Rune Perthro

Perthro bzw. Pertho bedeutet „Gefäß“ und ist eine Gebärrune. Im positiven Sinne repräsentiert sie damit eine Erneuerung, im negativen Sinne einen Rückzug. Die Bedeutung ist zudem eng mit dem Begriff Schicksal verknüpft. Perthro beinhaltet die vielen Ereignisse, auf die man selbst keinen Einfluss hat.

Rune Algiz

Algiz oder auch Elhaz gilt als Kriegerrune und mobilisiert die eigenen Kräfte. Algiz fördert die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und die Kraft, neue Wege zu finden. Der Kampf gegen das eigene Ego soll Negatives abwehren und neue Möglichkeiten bieten.

Rune Sowilo

Der Name Sowilo bzw. Sowulo stammt unter anderem von Sol, der berühmten Sonnengöttin, ab. Man nennt sie deswegen auch Sonnenrune. Es geht hierbei um die Selbstfindung, seine Ziele zu verfolgen und Träume wahr werden zu lassen. Außerdem erhöht Sowilo die Energie und hilft, die eigene Mitte zu finden.

Rune Tiwaz

Tiwaz oder auch Teiwaz gehört zu Tyr, dem Gott des Kampfes, und stellt den Ruhm und die Anpeilung eines Ziels dar, was sowohl für eine Partnerschaft als auch für eine Charakterbildung stehen kann. Tiwaz hilft dabei, Fundamente fürs Leben zu bilden. Sie gilt auch als Rune der Männer.

Rune Berkana

Berkana bedeutet „Birke“ und ist eine Baumrune. Sie schützt das Heim und das persönliche Umfeld, öffnet das Bewusstsein für unterdrückte Gefühle und hilft neue Beziehungen einzugehen. Berkana bestärkt alles Weibliche, denn dieses Zeichen verkörpert die Mutter, die weise alte Frau und das junge Mädchen.

Rune Ehwaz

Das Runenzeichen Ehwaz bedeutet „Pferd“ und bildet zwei Pferde ab. Es fördert die Kommunikation in allen Bereichen und ist eine Rune des Übergangs und der Bewegung. Ehwaz unterstützt das Gleichgewicht und fördert harmonische Beziehungen, insbesondere Herzensangelegenheiten.

Rune Mannaz

Mannaz ist die Rune des eigenen Ichs. Dieses Selbst zu erkennen und das Streben nach Vollkommenheit, soll die eigene Stabilität fördern. So kann Abschied genommen werden, um die Liebe neu hereinzulassen. Mannaz stärkt die Intuition und unter Umständen wird auch der familiäre Zusammenhalt gefestigt.

Rune Laguz

Wasser, Ebbe und Flut sowie Emotionen sind die Eigenschaften der Rune Laguz. Sie wird auch als Wasserrune bezeichnet. Es geht also um das Fließen im Leben. Einerseits wird die Anpassungsfähigkeit gefördert, andererseits hilft Laguz auch mit dem inneren Strom zu fließen.

Rune Inguz

Inguz bzw. Ingwaz ist die Rune der Fruchtbarkeit und des Herdfeuers. Sie repräsentiert die Fortpflanzung und die Vereinigung. Es geht um Rückzug, Transformation und die sich daran anschließende Rückkehr, die mit einem neuen Ich-Zustand und einem Neubeginn einhergeht. Mithilfe von Ingwaz wird neue Kraft geschöpft.

Rune Dagaz

Dagaz bedeutet „Tag“, schließt aber auf Grund des keltogermanischen Ursprungs auch die Nacht mit ein. Dagaz ist die Rune des Erwachens und des Neustarts. Damit verheißt sie einen großen Durchbruch und einen neuen Lebensabschnitt. Sie verspricht Erfolg, Glück und ein erfülltes Leben.

Rune Othala

Othala ist die Rune der Weiblichkeit und versinnbildlicht eine Vollendung. Sie fordert auf, sich von allem Negativen zu trennen. Dadurch führt sie zum wahren Ich und bringt alles wieder in Fluss, um zu erkennen, wer man wirklich ist. Othala hilft auch beim Erwerb von Reichtum und Wohlstand.

Rune Odin

Odin gehört offiziell nicht in dieses germanische Alphabet, ist aber dennoch meist Bestandteil eines Runensatzes. Odin gilt als Gott der Runenmagie. Als Leer-Rune enthält Odin alles und nichts und vermittelt dem Fragenden, dass ihm nicht alle Antworten zur Verfügung stehen können. Hier entscheidet also allein das Schicksal.

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Weissagende Berater mit den Runen:

Beraterstatus

Frei
Mariel, Annalena
Besetzt
Vera, Evelyn, Manuela, Brigitte
In Pause
Waltraud, Emma, Hannelore, Rajka, Barbara, Marina
Abwesend
Anna, Andrea, Petra, Alice, Corinne, Stella, Johannes, Maria, Celestine, Abella
Abwesend
Verena, Christiane, Moni, Stephanus, Miriam, Soraya, Judith, Marita, Pia-Lisa, Marlen, Marcia, Bianka, Saskia, Estefania, Raphael, Tana, Christine, Dana, Bea, Heide, Namira, Semira, Susanne, Rita, Marianne, Limara, Lilith, Shiva, Tamina, Enja

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